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Manche Menschen genießen ihre besten Momente völlig still. Ich hingegen komme erst dann so richtig auf Touren. Je toller das Leben ist, umso mehr möchte ich wild im Kreis tanzen, laut singen oder mitten in der Kurve noch ein bisserl Gas geben. In dem Moment zum Beispiel, wenn sich mir nach vielen flotten Serpentinen ein sommerlicher See zu Füßen legt und glitzernd den ersten Gruß nach oben schickt. Ich kenne Menschen, die werden in solchen Augenblicken langsam, parken irgendwo am Straßenrand und steigen aus. Zücken ihre Kameras, machen "aaah" und "oooh" und stehen lange regungslos im Straßenstaub. Bitte, wie geht das? Wie kann man dann, wenn das Leben endlich so richtig schön Schwung holt, einfach auf die Bremse steigen und den Stillstand ansteuern? Ich bin ja hier nicht bei einer Zen-Meditation! Gerade wenn sich was bewegt, will ich ins Zentrum des Geschehens: Kurve für Kurve runter an den See, Biegung für Biegung rauf auf den Berg oder geschwind mitten rein ins Gewühl eines fröhlichen Straßenfests. Genau dann kann ich einfach nicht langsamer werden und - pffffh! - achtsam. Da werd ich schneller, erreiche meine persönliche Wohlfühl-Drehzahl und bin endlich in meinem Element. Denn genau so hat sich das jemand ausgedacht mit all den prachtvollen Flecken dieser Erde. Da hat jemand kurzerhand das Reisen erfunden und all die guten Gründe, weit weg zu wollen und hin zu den vielfältigen Verlockungen.

Meine perfekten Drehmomente haben völlig unterschiedliche Ge-sichter: Sie sind die Perlen, die in meinem Glas munter herumsprudeln, die temporeichen Walzerdrehungen auf altem Parkett oder die intensiven Minuten in meinem brandneuen ŠKODA KODIAQ, wenn er mich kraftvoll über Stock und Stein transportiert. Mich sicher dorthin bringt, wo es schon wieder so großartig aussieht: Hinunter an den glitzernden See oder hinauf Richtung leuchtender Gipfel. Wer weiß, was sich da wieder alles entdecken lässt. Es leben die bewegten Momente, volle Fahrt voraus!